Information

Ausstellung:

"e x  n e u r o n. Der ganz normale Wahnsinn"

 

Am "International Day of Mental Health", dem 10.10.1999, werden wir eine Aktion gemeinsam mit national und international nahmhaften Künstlern und Psychiatern an traditionsreicher Stätte, im Haus des ältesten Kunstvereins der Welt, dem "Malkasten" in Düsseldorf durchführen.

Als integrale Bestandteile finden an diesem Tag eine Kunstausstellung "ex neuron. Der ganz normale Wahnsinn", zu der Künstler wie Prof. Hermann Nitsch, Prof. Markus Lüpertz, Prof. Norbert Tadeusz u.v.a. verbindlich zugesagt haben, sowie Vorträge und Diskussionen von Künstlern und Psychiatern statt.

Dieser Aktionstag soll um Verständnis für psychische Erkrankungen werben und hierbei kann die Kunst vielleicht den wichtigsten Beitrag leisten, da sie ein Phänomen ist, das direkt und unmittelbar dem Geist entspringt. Sie ist seine kultivierteste und intellektuellste, aber auch emotionale Ausdrucksform und daher das ideale Medium, um dieses Thema "Nichtfachleuten" auf interessante Weise zu vermitteln.

Gegenwärtige Kunst und Wissenschaft sind Produkte der Philosophie, und diese lehren uns, daß das menschliche Bewußtsein nicht ein Ort der Klarheit ist, als das es immer gegolten hat, sondern der Ort der Ambivalenz der Dinge. Dies ist aber nicht ein Mangel an Bewußtsein, sondern eine Definition der Existenz.

"Genialität und Wahnsinn; Genialität und Normalität", diese Themen werden eine der Beiträge der Künstler in Bildern und Referaten sein.

Ein hochwertiger, umfangreicher Kunstkatalog mit Reproduktionen und allen Wortbeiträgen der Teilnehmenden wird aufgelegt.

Diese Idee, daß etablierte, weltweit bekannte und junge aufstrebende Künstler sich im Rahmen einer Anti-Stigma-Kampagne mit der Psychiatrie zusammentun, um die schwerste aller geistigen Krankheiten, schizophrene Psychosen, zu entabuisieren, stieß allgemein auf Bewunderung und Begeisterung und wird durch die Betreuung einer PR-Agentur in den Medien und im Internet präsent sein.

Da es uns auch gelungen ist, den ranghöchsten Psychiater der Welt, Herrn Prof. Dr. J. A. Costa e Silva, Direktor der Abteilung der WHO in New York zu gewinnen - er wird eigens für diesen 10.10. 1999 nach Düsseldorf fliegen, um die Botschaft der WHO zu überbringen - wird auch international dieses Projekt und dessen Bemühungen zur Kenntnis genommen.

Um eine Bewußtseinsschaffung und Verständnis der Gesellschaft für die Problematik der "Störungen" unseres Gehirns zu bewirken, ist geplant, diese Ausstellung auch in Berlin, München, Wien und New York zu präsentieren. Es ist ein Thema von einer starken Präsenz in unserer Gesellschaft und in der Kunst der Gegenwart.

 
 

Weitere Informationen können Sie anfordern.

zurück

 

ckconsult.de

» e x . n e u r o n 1 9 9 9